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Elektrische Zahnbürste oder Handzahnbürste

By Team SmileClubKöln / 27.12.2020

Ob Handzahnbürste oder elektrische Zahnbürste: Es gibt viele verschiedene Zahnbürsten und jede hat ihre Vor- und Nachteile. Welcher Typ passt zu dir?

Mit welcher Zahnbürste kann man sich am besten die Zähne putzen? Eine Frage, mit der sich viele Menschen herumschlagen. Schließlich kann die falsche Zahnbürste gepaart mit einer ungünstigen Putztechnik langfristig Schäden an Zahn und Zahnfleisch verursachen.  

Im Laufe der Zeit wurden die unterschiedlichsten Typen von Zahnbürsten entwickelt. Den Überblick zu behalten und die für sich passende Zahnbürste zu finden, kann schwierig sein. Welche Typen von Bürsten es gibt und für wen sich welche eignet, erfährst du hier.

Welche Typen von Zahnbürsten gibt es?

Die Wahl der passenden Zahnbürste ist aufgrund der Spannbreite an Angeboten keine leichte Entscheidung. Die folgende Übersicht kann dir die Auswahl erleichtern.

Handzahnbürste

Auf den ersten Blick mag der Klassiker unter den Zahnbürsten einfach auf dich wirken. Doch kannst du zwischen einer weichen, mittelharten oder harten Bürste wählen, die über einen langen oder kurzen Bürstenkopf verfügt. Was steckt dahinter? Mit einer harten Zahnbürste werden deine Zähne besser sauber – wenn du eine falsche Putztechnik nutzt, kann sie aber dein Zahnfleisch schädigen. Mit einer weichen oder mittelharten Bürste und geringem Druck, reizt oder verletzt du das Zahnfleisch und die Zahnhälse nicht. Ein nicht zu langer Bürstenkopf erreicht schwer zugängliche Regionen und enge Bereiche in deinem Mund. Dein Zahnfleisch wird kaum verletzt, wenn du eine Handzahnbürste kaufst, die abgerundet Kunststoffborsten hat.

Vor- und Nachteile einer Handzahnbürste

Putztechnik: Wie gründliche eine Handzahnbürste deine Zähne reinigt, hängt nicht nur von der Bürste ab. Du bist selbst dafür verantwortlich, wie gut Essensreste und Zahnbelag entfernt werden – durch die richtige Putztechnik.

Gründlichkeit: Mit der richtigen Putztechnik erzielst du auch ein gründliches Ergebnis. Der Nachteil einer Handzahnbürste ist, dass du zu stark über das Zahnfleisch schrubbst – denn dann bilden sich kleine Entzündungen und blutende Stellen. Schnell passiert es, dass nicht alle Zähne gleichmäßig geputzt werden. Dann sind manche deiner Zähne sauberer als andere.

Kostenfaktor: Im Drogeriemarkt gibt es eine gute Handzahnbürste schon für wenige Euro. Die Preisgrenze ist nach oben hin offen. Im Vergleich zu elektrischen Zahnbürsten ist die Handzahnbürste die günstigere Alternative. Damit du deiner Mundhygiene nicht schadest, solltest du etwa alle acht Wochen deine Zahnbürste wechseln.

Elektrische Zahnbürste

Die Handzahnbürste ist vielleicht das gängigste Modell in Deutschland. Doch die elektrische Zahnbürste holt auf und gewinnt deutlich an Beliebtheit. Im Gegensatz zur normalen Zahnbürste läuft diese Bürste per Knopfdruck.  Die elektrische Zahnbürste gibt es in unterschiedlichen Ausführungen: Rotationszahnbürste, Schallzahnbürste oder Ultraschallzahnbürste. Je nach deinen Ansprüchen und Bedürfnissen kann deine Wahl unterschiedlich ausfallen.

Die Rotationszahnbürste

Diese Bürste reinigt deine Zähne durch Rotation. Der runde Bürstenkopf wird dabei mittels Elektromotor zum Rotieren oder Vibrieren gebracht. Die Säuberung verläuft schonender als mit einer herkömmlichen Handzahnbürste.  Beim Kauf solltest du auf die Rotationszahl, die in der Minute erreicht werden können, achten: Je höher dieser Wert ist, desto sorgfältiger werden deine Zähne gereinigt. Du hast Probleme mit dem Zahnfleisch? Dann wähle eine Rotationszahnbürste mit einer niedrigeren Rotationszahl – erhöhe dafür die Zeit deiner Zahnreinigung. Die Andruckkontrolle stellt sicher, dass du deine Zähne nicht mit zu hohem Druck putzt. Allerdings musst du öfter die Köpfe austauschen.

Die Schallzahnbürste

Der Bürstenkopf ähnelt einer Handzahnbürste. Im Grundprinzip funktioniert die Schallzahnbürste wie eine herkömmliche elektrische Zahnbürste. Die Bürstenköpfe dieser Zahnbürste laufen jedoch mit einer höheren Frequenz – bis zu 30.000 Bewegungen pro Minute. Statt einem Elektromotor kommt ein Schallwandler zum Einsatz. Wenn du dein Zahnfleisch nur wenig belasten darfst, ist eine Schallzahnbürste ideal für dich, da du mit ihr weniger Druck ausübst. Das Zahnfleisch wird mit dieser Bürste sogar sanft massiert und eine Reizung durch manuelle Schwingungen bleibt aus. Die Bürstenköpfe einer Schallzahnbürste musst du nicht so oft austauschen wie die einer Rotationsbürste.

Die Ultraschallzahnbürste
Diese Zahnbürsten erreichen pro Minute bis zu 1,8 Millionen Schwingungen. Mit anderen Elektrozahnbürsten sind sie nicht zu vergleichen. Speichel und Mund werden durch einen Tupfer in Schwingung versetzt. Diese Zahnbürste solltest du nur in Kombination mit einer besonderen Ultraschallzahncreme nutzen.  Diese Creme bildet Schaumblasen, die durch die Schwingungen platzen. Dadurch werden deine Zähne dann gereinigt. Da du die Ultraschallzahnbürste nur an den Zähnen entlang führen musst, wird kein Druck auf die Zähne ausgeübt – auch die Rotation, wie bei elektrischen Zahnbürsten üblich, entfällt. Klar, dass so Zahnfleisch und Zahnschmelz geschont werden und die Zähne mit dieser Bürste sehr gründlich gereinigt werden. Wenn du Zahnfleischprobleme hast oder eine Zahnspange oder Brücke trägst, könnte eine Ultraschallzahnbürste die richtige Wahl für dich sein.

Vor- und Nachteile einer elektrischen Zahnbürste 

Putztechnik: Die Arbeit wird von der Technik übernommen. Allerdings musst du jeden Zahn einzeln und die Zwischenräume mit der Zahnbürste reinigen. Eben schnell über die Oberflächen zu gleiten, ist bei der elektrischen Zahnbürste sehr verlockend. Der Putzeffekt ist dann nur sehr gering. Viele Geräte bieten dir dafür einen Timer, damit du deine Zähne auch wirklich gründlich putzt.

Gründlichkeit: Im Gegensatz zur Handzahnbürste entfernen elektrische Zahnbürsten den Zahnbelag deutlich besser. Und sie sind schonender für dein Zahnfleisch. Es kommt nur selten zu Entzündungen oder Zahnfleischbluten. Viele Modelle haben sogar einen eingebauten Sensor, der sich meldet, wenn du zu stark mit der Zahnbürste drückst.

Kostenfaktor: Eine elektrische Zahnbürste ist deutlich teurer als eine Handzahnbürste. Die Spannbreite reicht von 25 Euro bis 200 Euro und mehr. Du kommst nicht darum herum, auch die Bürstenköpfe regelmäßig auszutauschen. Hinzu kommen also weitere Kosten, denn diese Köpfe sind nicht ganz günstig.

Ist die Handzahnbürste oder die elektrische Zahnbürste die bessere Wahl für mich?

Grundsätzlich kann man sagen, dass es nicht unbedingt auf das Modell ankommt. Viel wichtiger ist deine Putztechnik. Denn mit beiden Varianten kannst du gute Ergebnisse erzielen, wenn du die richtige Technik anwendest. Klar, elektrische Zahnbürsten verzeihen aufgrund ihrer Drucksensoren dir beim Putzen eher Fehler als die Handzahnbürste. Das Putzen geht dir einfacher von der Hand, weil die Elektrozahnbürste die Arbeit für dich macht. Das Ergebnis guter Putztechnik und der Zahnbürste deiner Wahl bleibt hinter deinen Erwartungen? Und du träumst von einem strahlenden Lächeln? Dann haben wir vielleicht eine Lösung für dich.

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